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Diabetes mellitus
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Rechtzeitige und regelmäßige Augenuntersuchung wichtig

Wer die Diagnose Typ-2-Diabetes bekommt, sollte auch direkt und dann regelmäßig zum Augenarzt. Denn Diabetes kann die Netzhaut dauerhaft schädigen und zu Sehverlust führen. Eine Behandlung ist möglich, das Therapiefenster ist jedoch klein.
AutorKontaktChristiane Berg
Datum 27.10.2020  13:00 Uhr

Risikofaktoren für diabetische Retinopathie

Als starke Risikofaktoren für die Entstehung beziehungsweise rasche Progression einer diabetischen Retinopathie und/oder Makulopathie gelten unter anderem die Diabetesdauer, der Grad der Hyperglykämie sowie vor allem eine gleichermaßen vorliegende arterielle Hypertonie und/oder diabetische Nephropathie. Betroffene sollten daher besonders sorgfältig und konsequent, sprich: normnah eingestellt und therapiert werden, so Hammes.

Seien Nierenschäden bereits nachweisbar, müsse mit einer noch schnelleren Progression der bestehenden Retinopathie bis hin zu visusbedrohenden Stadien gerechnet werden. »Hier besteht sowohl diabetologisch als auch ophthalmologisch besonders großer Handlungsbedarf«, unterstrich der Mediziner mit Verweis auf die Notwendigkeit des leitliniengerechte Augen-Screenings.

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