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Ausreichend Flüssigkeit
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Reicht es, bei Durstgefühl zu trinken?

Nur auf seinen Durst zu hören, kann bei vielen Menschen genügen. Es gibt jedoch Faktoren, die dafür sorgen, dass das Durstgefühl kein verlässlicher Ratgeber für eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme mehr ist. Welche das sind, erklärt Gastroenterologe Professor Markus M. Lerch in einer Pressemitteilung anlässlich des heutigen Weltwassertages.
AutorKontaktKatja Egermeier
Datum 22.03.2022  11:00 Uhr

Zu viel ist auch nicht gut

Den Umkehrschluss, dass man umso gesünder lebt, je mehr man trinkt, kann man Ertl zufolge jedoch auch nicht ziehen. Zu große Trinkmengen könnten ebenfalls schädlich sein, etwa bei Patienten mit fortgeschrittener Herzschwäche. Hier belaste zu viel Flüssigkeit das Herz über Gebühr. Auch bei chronischer Niereninsuffizienz könne es erforderlich sein, die Trinkmenge zu verringern.

Selbst gesunde Menschen könnten zu viel trinken – Stichwort: Mineralhaushalt. Denn wer zu viel trinke, riskiere unter Umständen einen Mangel an Elektrolyten, vor allem, wenn wie bei einer Fastenkur oder einer Essstörung gleichzeitig wenig gegessen werde. Doch auch Sportler oder körperlich aktive Menschen können mit dem Schweiß Elektrolyte verlieren. »Sie können ihren Mineralhaushalt durch große Trinkmengen in Schieflage bringen«, warnt Ertl. Dann solle der Durst besser mit einer Saftschorle oder alkoholfreiem Bier gestillt werden.

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