Das Klimaphänomen El Niño soll in diesem Herbst und Winter außergewöhnlich stark ausfallen – es drohen Hitze, Dürren, Starkregen oder Überflutungen an Fernreisezielen. Die Deutsche Fachgesellschaft für Reisemedizin (DfR) rät Reisenden, sich so weit wie möglich vorzubereiten.
Die DfR rät Reisenden, die in den kommenden Monaten in von El Niño betroffene Länder reisen, Folgendes:
Reisemedizinische Beratung möglichst vier bis sechs Wochen vor Abreise einholen; hierbei die Notwendigkeit von Reiseimpfungen abklären sowie Standardimpfungen gegebenenfalls auffrischen lassen.
Reiseapotheke gut ausstatten, sodass auch bei eventuellen Versorgungseinschränkungen wichtige Medikamente verfügbar sind – besonders wichtig für Menschen mit chronischen Erkrankungen und bei Reisen in Regionen mit schwächerer Infrastruktur.
Konsequenter Mückenschutz: Repellenzien mit mindestens 30 Prozent DEET verwenden, lange, helle Kleidung, Moskitonetze, Unterkünfte mit Klimaanlage oder Insektenschutzgittern.
Lokale Warnungen zu Extremwetter, Waldbränden, Überschwemmungen, Badeverboten oder Straßensperrungen verfolgen und beachten.
Auslandskrankenversicherung, Rücktransportregelungen sowie Bedingungen für Reiseabbruch prüfen.