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Vitamin D
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Risiken hoch dosierter Nahrungsergänzungsmittel

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt in einer aktuellen Pressemitteilung davor, dass frei verkäufliche, hoch dosierte Vitamin-D-Präparate ein gesundheitliches Risiko darstellen können – insbesondere für Menschen, die bereits gut mit Vitamin D versorgt sind. Bewertet wurden Produkte mit 175 µg Vitamin D (7000 I. E.), 250 µg (10.000 I. E.) sowie 500 µg Vitamin D (20.000 I. E.).
AutorKontaktCaroline Wendt
Datum 23.09.2025  10:00 Uhr

Das BfR kommt zu dem Schluss, dass sehr hohe Bolusdosen von 500 µg Vitamin D das Risiko für Stürze und Knochenbrüche erhöhen können. Präparate mit 175 beziehungsweise 250 µg zeigten zwar kein erhöhtes gesundheitliches Risiko, boten jedoch auch keinen zusätzlichen Nutzen.

Ein weiteres Problem der hoch dosierten Produkte besteht laut BfR darin, dass sie leicht falsch dosiert werden können: Statt sie alle 20, 10 oder 7 Tage einzunehmen, würden sie mitunter täglich konsumiert.

Das Institut empfiehlt eine tägliche Höchstdosis von 20 µg Vitamin D beziehungsweise 800 I. E. Die hoch dosierten Vitamin-D-Dosen sollten nur nach ärztlicher Verordnung eingenommen werden. Arzneimittel mit Vitamin D sind ausdrücklich nicht Gegenstand der BfR-Stellungnahme

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