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Hygiene ernst nehmen
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Rohe Nahrung birgt Gefahren

Rohe Lebensmittel oder deren Verarbeitung können auch gesunde Menschen mit verschiedenen Krankheitserregern infizieren. Wer krank ist, trägt ein höheres Risiko. Somit sollte sich jeder mit Hilfe der richtigen Hygiene schützen.
AutorKontaktBfR
Datum 14.04.2023  09:00 Uhr

Ein Glas Rohmilch zum Frühstück, ein Brötchen mit rohem Schinken in der Mittagspause und am Nachmittag ein selbstgemachter Smoothie mit Tiefkühlbeeren – rohe, beziehungsweise nicht erhitzte Lebensmittel stehen regelmäßig auf dem Speiseplan der Bevölkerung. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Befragung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Dabei sind rohe tierische, aber auch pflanzliche Produkte mit Vorsicht zu genießen. Sie können krankmachende Keime wie Salmonellen, Listerien und Campylobacter enthalten und zu Lebensmittelinfektionen führen. Kleinkinder, Personen mit Vorerkrankungen, ältere Menschen sowie Schwangere sind besonders gefährdet.

»Die gesundheitlichen Risiken von rohen Lebensmitteln werden häufig unterschätzt«, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. »Erhitzen schützt. Erkrankungen lassen sich schon mit einfachen Küchenhygieneregeln vermeiden. Insbesondere empfindliche Personengruppen sollten rohe Lebensmittel vom Tier nur ausreichend erhitzt verzehren.«

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