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Tipps gegen die Krämpfe
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Rückenschmerzen während der Periode lindern

Die Periode kommt selten allein: Bei vielen Frauen gehören ein Stimmungsknick und Hautprobleme dazu – und oft auch Rückenschmerzen. Bei einigen zwickt es schon Tage, bevor die Menstruation einsetzt. Wie entstehen die Verspannungen? Und was können betroffene Frauen ihnen entgegensetzen?
AutorKontaktdpa
Datum 17.03.2025  10:00 Uhr

Wenn der Rücken während der Menstruation schmerzt, hängt das meist mit den Kontraktionen der Gebärmutter zusammen, wie die Aktion Gesunder Rücken (AGR) erklärt. Sie zieht sich immer wieder zusammen, um die Gebärmutterschleimhaut abzustoßen. Die Schmerzen, die dabei entstehen, können in den unteren Rücken ausstrahlen.

Daneben gibt es weitere mögliche Ursachen für Rückenschmerzen, hormonelle Veränderungen etwa. Liegt beispielsweise ein hoher Prostaglandin-Spiegel vor, kann das etwa die Empfindlichkeit der Muskulatur erhöhen, sie verspannt schneller. Auch Östrogen-Veränderungen können zu Rückenschmerzen beitragen – als Teil des prämenstruellen Syndroms (PMS), also schon in den Tagen vor der Periode. Wassereinlagerungen können zudem zu Spannungsgefühlen im Bereich der Wirbelsäule führen, so die AGR. Oft verschlimmern sich bestehende Rückenprobleme während der Periode auch.

Wärme und Bewegung 

Was also tun, wenn der Rücken schmerzt? Kommt die Periode mit enormen (Rücken-)Schmerzen, sollten Frauen das mit ihrer Gynäkologin oder ihrem Gynäkologen besprechen. Dahinter kann eine gynäkologische Erkrankung stecken, etwa Endometriose.

Leichtere Rückenschmerzen bekommen Frauen oft gut auf eigene Faust in den Griff. Dabei helfen Wärmflasche, Heizkissen oder wärmende Pflaster. Wärme regt nämlich die Durchblutung an und hilft den Muskeln im Rücken somit, zu entspannen, so die AGR.

Selbiges gilt auch für sanfte Bewegung – ob in Form eines Spazierganges oder einer Yoga-Einheit. Zwei Übungen, die eine Wohltat für den Rücken sind:

  • Katze – Kuh: Los geht es im Vierfüßlerstand – die Hände stehen direkt unter den Schultern, die Knie unter den Hüften, der Rücken ist gerade. Mit dem Einatmen hebt man nun Kopf und Po an und lässt den Bauch durchhängen – das ist die Kuh. Mit dem Ausatmen wird dann der Rücken gerundet, das Kinn wandert zur Brust – eine Haltung, die an einen Katzenbuckel erinnert. All das kann man fünf- bis zehnmal wiederholen.
  • Kindeshaltung: Dafür kniet man sich hin, wobei die Knie hüftbreit auseinander stehen und sich die großen Zehen berühren. Im nächsten Schritt setzt man sich auf die Fersen und beugt den Oberkörper nach vorn, bis die Stirn die Matte berührt. Die Arme kann man vorn auf der Matte ablegen oder entspannt neben dem Körper platzieren. Die AGR rät, diese Haltung für eine bis drei Minuten zu halten und dabei tief und entspannt zu atmen.
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