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Sanfte Ernährung
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Ruhe für Reizmagen und -darm

Reizmagen- und Reizdarmsyndrom sind keine organischen Erkrankungen, sondern funktionelle Magen-Darm-Störungen. Beide Reizzustände können die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken. Eine multimodale, symptomorientierte Therapie und eine angepasste Ernährung sorgen dann wieder für Ruhe in Magen und Darm.
AutorKontaktAndrea Pütz
Datum 29.10.2019  09:30 Uhr

Stress-Auslöser identifizieren

Betroffene sollten sich Gedanken darüber machen, was bei ihnen Stress auslöst. Neben ungelösten Konflikten können beispielweise auch Über- und Unterforderung (Burnout, Boreout) im Beruf ein RDS verstärken. Eine Neustrukturierung von Job und Alltag kann Unterstützung bringen, damit Magen und Darm zur Ruhe kommen. Darüber hinaus können auch Maßnahmen zur Stressbewältigung erfolgreich sein. Methoden mit speziellen Atemtechniken wie progressive Muskelentspannung, Yoga, autogenes Training oder Achtsamkeitstraining (auch beim Essen) helfen. Wer sich Zeit nimmt zum Essen, kaut automatisch gründlicher – und eine gesunde Verdauung beginnt schon im Mund. Auch tägliche Spaziergänge mit Atemübungen an der frischen Luft können helfen. Mit Fitness baut man Verspannungen ab und macht den Kopf frei für Entscheidungen. Die Bewegung an sich trägt zudem aktiv zur Regulierung der Darmmotorik bei.

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