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Schlafmangel beeinflusst Essensvorlieben

Wie lange Kinder schlafen, könnte einen Einfluss darauf haben, ob sie eher gesunde oder ungünstige Nahrungsmittel bevorzugen und entsprechend zu Übergewicht neigen. Darauf weist eine neuseeländische Studie hin.
AutorKontaktBarbara Döring
Datum 09.06.2023  11:00 Uhr

Her mit den Chips und Pommes! Wenn Kinder bevorzugt zu weniger gesunden Nahrungsmitteln greifen, könnte es daran liegen, dass sie zu wenig geschlafen haben. Denn wie die Studie der University oft Otago andeutet, könnten sich schon kleine Veränderungen der Schlaflänge auf die Essgewohnheiten von Kindern auswirken. Für die Studie gingen 100 Kinder eine Woche lang eine Stunde früher ins Bett, hatten in der Zeit also eine längere Schlafenszeit als üblich. In der übernächsten Woche blieben sie dagegen eine Stunde länger auf und hatten so eine kürzere Nachtruhe. In den Wochen mit veränderten Schlaflängen dokumentierten die Wissenschaftler die Nahrungsaufnahme der kleinen Probanden und welche Lebensmittel sie bevorzugten.

Laut Untersuchung wurden schon bei 40 Minuten weniger Schlaf pro Nacht ungesunde, stark verarbeitete Lebensmittel wie Kuchen, Kekse und Chips bevorzugt und die Energieaufnahme war höher. Dies könnte langfristig zu Übergewicht führen, wie die Studienautoren betonen. Ausreichend Schlaf wäre demnach eine einfache Möglichkeit, vorzubeugen.

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