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Hörgeräte immer tragen
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Schwerhörigkeit wird stark unterschätzt

Millionen Menschen hören schlecht – ohne es zu wissen oder ohne etwas dagegen zu unternehmen. Das muss sich ändern.
AutorKontaktdpa
Datum 27.02.2024  10:00 Uhr

Integrierter Fitnesstracker und andere Extras

Die neuesten Geräte haben zahlreiche Zusatzfunktionen – und bekommen dank KI immer weitere dazu. Viele Hörgeräte kann man auf Wunsch per App vom Handy aus steuern. Schon heute gibt es Geräte mit integriertem Fitnesstracker oder Sturzdetektor. In der Entwicklung sind Hörgeräte, die den Träger erinnern, seine Medikamente zu nehmen.

Altersschwerhörigkeit ist eine häufige, aber nicht die einzige Indikation für ein Hörgerät. Schon Kinder und auch Neugeborene können schlecht hören. Weil der Input über die Sprache so wichtig ist für die Entwicklung, ist es nötig, Schwerhörigkeit so früh wie möglich zu erkennen und gegenzusteuern. Auch bei Tinnitus – einem oft stressbedingten Pfeifen im Ohr – kann ein Hörgerät hilfreich sein.

Regelmäßige »Hörpausen« einlegen

Die Europäische Union der Hörakustiker empfiehlt regelmäßige Hörtestungen ab dem 50. Lebensjahr. Den Fachleuten ist neben der Aufklärung auch die Prophylaxe wichtig. Was Keil-Becker immer wieder auffällt: dass viele junge Menschen gefühlt den ganzen Tag einen Kopfhörer auf oder im Ohr haben. Auf Dauer werde damit der Hörnerv überstrapaziert. Besser sei es, regelmäßig »Hörpausen« einzulegen und »achtsam mit dem eigenen Gehör umzugehen«.

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