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Prostatakrebs
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Screening vergleichbar mit Mammografie

Es sei nicht mehr nachvollziehbar, das PSA-basierte Prostatakrebs-Screening abzulehnen, so Forschende des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Der PSA-Bluttest sei bei der Erkennung von Krebserkrankungen und der Vermeidung von Überdiagnosen vergleichbar mit dem Mammografie-Screening.
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 07.04.2026  16:00 Uhr

Ihre Erkenntnisse haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus einer neuen Analyse der PROBASE-Studie gewonnen. Die Forschenden verglichen Prostatakrebs-Screening-Studien mit denjenigen zur Mammografie. Sie fassen zusammen, dass PSA-Bluttests bei Männern zwischen 45 und 50 Jahren zwar zu mehr falsch-positiven Ergebnissen führten als Mammografien, jedoch ein ähnlicher Anteil von Männern und Frauen zur Biopsie überwiesen wurde, weil die Männer in der PROBASE-Studie vor Überweisung auf die Wahrscheinlichkeit einer signifikanten Krebserkrankung untersucht wurden. Der Prozentsatz der identifizierten invasiven Krebserkrankungen war bei der Prostata- und Brustkrebsvorsorge vergleichbar. Beim PSA-Screening wurden im Vergleich mit dem Mammografie-Screening nur geringfügig häufiger langsam wachsende Tumoren festgestellt.

Die Erstautorin der vergleichenden Analyse resümierte: »Solange wir kein bevölkerungsbasiertes Screening-Programm für Prostatakrebs haben, können wir keinen exakten Vergleich mit Brustkrebs anstellen. Aber auf der Grundlage unserer aktuellen Analyse können wir begründet annehmen, dass die Ergebnisse wahrscheinlich sehr ähnlich wie bei Brustkrebs wären, wenn das Prostatakrebs-Screening mittels PSA auf die Bevölkerung ausgeweitet würde«.

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