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Herzrhythmusstörungen
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Smartwatches erkennen Vorhofflimmern

Vorhofflimmern ist tückisch, denn Betroffene bemerken die Störung im Herzrhythmus meist nicht. Eine Studie kommt nun zu dem Ergebnis, dass Smartwatches bei der Erkennung unterstützen können, besser als die medizinische Standardversorgung.
AutorKontaktdpa
Datum 23.01.2026  13:00 Uhr

Die Grenzen der Technik

Die Technik erwies sich in der Studie nicht als unfehlbar. Nicole van Steijn erklärte in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa, dass es Fehlalarme gab. Von den 72 Patienten, bei denen die Uhr anschlug, hatten nur etwa die Hälfte tatsächlich Vorhofflimmern.

Studienleiter Winter sagte, vor dem Hintergrund eines zunehmend überlasteten Gesundheitssystems ermöglichten solche tragbaren Geräte, große Bevölkerungsgruppen medizinisch zu überwachen, ohne dass diese ständig ins Krankenhaus müssten. »Wir erwarten, dass wir definitiv weniger Schlaganfälle aufgrund von Vorhofflimmern sehen werden, wenn wir auf diese Weise in großem Stil untersuchen, da wir Patienten in einem sehr frühen Stadium ihrer Krankheit behandeln können«, sagte Winter.

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