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Psychische Belastungen in der Pflege
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So bleiben pflegende Angehörige seelisch gesund

Wer einen anderen Menschen pflegt, hat viel Verantwortung und wenig Zeit für sich selbst. Wie kann man das schaffen, ohne auszubrennen? Warum Selbstfürsorge der Schlüssel ist – und was noch hilft.
AutorKontaktdpa
Datum 02.01.2026  08:00 Uhr

Wie und mit wem über die Belastung sprechen?

Offenheit ist laut den Expertinnen prinzipiell wichtig. »Erwartungen und Belastungsgrenzen offen zu kommunizieren kann Klarheit schaffen, Missverständnissen vorbeugen und zu einem entspannten Umgang beitragen«, sagt Daniela Sulmann.

Die Offenheit muss also richtig dosiert werden, so Julia Scharnhorst: »Man sollte die pflegebedürftige Person nicht mit der eigenen Überforderung belasten.« Wer sich den gesamten Pflegekummer von der Seele reden will, tut das am besten nicht bei der pflegebedürftigen Person, sondern lieber bei einer engen Freundin beispielsweise.

Gerade Gefühle von Ärger und Unmut sollte man gegenüber der pflegebedürftigen Person lieber für sich behalten, findet die Psychologin, denn »die Pflegebedürftigen fühlen sich oft mit ihrer Hilflosigkeit auch nicht wohl. Machen Sie deutlich, dass Sie auch ein eigenes Leben führen, neben der Pflege.«

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