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So kommt man gut durch den Lockdown

Dunkler Herbst und strenge Kontaktbeschränkungen – der Teil-Lockdown im November wird für viele Menschen belastend sein. Um dennoch gut durch diese Zeit zu kommen, müssten die Menschen aktiv sein, sagte Glücksforscherin Michaela Brohm-Badry von der Universität Trier der Nachrichtenagentur dpa.
AutorKontaktdpa
Datum 03.11.2020  10:45 Uhr

»Denn alles was passiver Konsum ist, wo wir selbst nichts gestalten können, ist für die Psyche längerfristig nicht gut.« Dazu zähle auch, permanent die Nachrichten zu verfolgen. Wichtig seien vor allem zwei Aspekte, die Selbstbestimmung und die Selbstfürsorge. »Indem uns die Handlungsfreiheit genommen wird, empfinden wir einen Kontrollverlust«, sagte Brohm-Badry.

Selbstbestimmung

»Selbstbestimmung« meine, sich die Kontrolle wieder zurückzuholen. »Wir sollten etwas tun, bei dem wir uns frei fühlen und etwas, das wir gut können.« Das könne etwa die Renovierung eines Zimmers, Puzzeln oder auch Musik machen sein. Außerdem sei die Beziehung zu anderen Menschen trotz Kontaktbeschränkungen entscheidend, um gut durch die Krise zu kommen. »Es ist wichtig, eine sehr liebevolle und warmherzige Nähe zu den Menschen herzustellen, die wir treffen können – oder eben digital.«

Selbstfürsorge

Neben der Selbstbestimmung sei auch die Selbstfürsorge in Krisen-Zeiten bedeutend. Trotz des herbstlichen Wetters rät die Glücksforscherin deshalb: »In die Felder und Wälder gehen, auch wenn es mal regnet.« Auch gutes Essen und Körperpflege könnten helfen, sich wohler zu fühlen. Im Mittelpunkt sollte laut Brohm-Badry immer die Frage stehen: »Was macht mir Freude?«

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