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Tipps zur Prävention
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So lassen sich Verbrennungen bei Kindern vermeiden

Verbrennungen und besonders Verbrühungen durch Heißwasser gehören zu den häufigsten Unfällen im Kindesalter. Dabei wären sie Schätzungen zufolge in circa 60 Prozent der Fälle durch Aufklärung vermeidbar. Die Paulinchen-Initiative für brandverletzte Kinder vermittelt in einem neuen Flyer für Eltern die wichtigsten Maßnahmen zur Prävention.
AutorKontaktWiebke Gaaz
Datum 04.04.2023  10:00 Uhr

Vorsichtsmaßnahmen

Heiße Flüssigkeiten schädigen schon ab 52 Grad die zarte Babyhaut. Daher sollten Eltern und Betreuungspersonen nichts Heißes essen oder trinken, wenn das Kind auf dem Schoß sitzt oder im Tragetuch ist. Sie sollten Brei aus der Mikrowelle immer gut umrühren und erst selbst probieren, denn was sich von außen lauwarm anfühlt, kann innen kochend heiß sein. Wärmflaschen müssen gut verschlossen sein und dürfen ebenso wie Kirschkernkissen nur warm sein. Die Badewassertemperatur sollte unbedingt vorab geprüft werden und das Baby nach dem Baden nicht mit einem Föhn getrocknet werden. Heizdecken gehören grundsätzlich nicht ins Babybett. Eine Wärmelampe sollte nicht in direkter Nähe des Babys verwendet werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist ebenfalls tabu.

Eltern sollten die Reichweite eines heranwachsenden Kindes nicht unterschätzen, sie erhöht sich mit jedem Tag. Dann ist es besonders wichtig, Heißgetränke nie zu nah an den Rand von Arbeits- oder Tischplatten zu stellen und keine herabhängenden Tischdecken zu verwenden. Wasserkocher und andere elektrische Geräte sollten Eltern außer Reichweite stellen und dabei auf herabhängende Kabel achten. Das Kochfeld können sie mit einem Herdschutzgitter sichern, damit das Kind nicht auf heiße Platten fassen oder Töpfe auf sich herabziehen kann. Draußen ist zu beachten, dass Metallflächen auf Spielplätzen sich im Sommer extrem aufheizen können mit Folgen wie Kontaktverbrennungen am Gesäß, an Händen oder Füßen.

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