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Effekt nur bei Frauen
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Softdrinks fördern Depressionen

Dass zuckerhaltige Getränke der Gesundheit mannigfaltig schaden, ist bekannt. Dass sie auch die Psyche in Mitleidenschaft ziehen, eher nicht. Genau darauf deuten jedoch immer mehr Studien hin.
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 15.01.2026  14:00 Uhr

Laut dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) sei bisher offen gewesen, ob ein direkter Zusammenhang zwischen dem Konsum von Softdrinks und einer Major Depression existiert. Dieser Frage widmeten sich deshalb Forschende unter Beteiligung des DZD. Sie werteten Querschnittsdaten aus der sogenannten »Marburg-Münster Affective Cohort« (MACS) aus, in deren Rahmen Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren zwischen 2014 und 2018 aus der Allgemeinbevölkerung und der Primärversorgung rekrutiert worden waren. Von den 932 Teilnehmenden litten 405 Menschen an einer Major Depression.

Das Resultat laut Pressemitteilung des DZD: Nicht nur zeigte sich ein Zusammenhang zwischen Depression und Softdrink-Konsum, sondern auch mit der Schwere der depressiven Symptome. Betroffen sind Frauen: Bei ihnen war ein hoher Konsum mit einer um 17 Prozent erhöhten Wahrscheinlichkeit für eine Depression und mit schwereren Symptomen verbunden. Das »Organ«, das diesen Zusammenhang zwischen Softdrinks und Depression vermittelt, ist laut Forschenden das Darmmikrobiom und hier sind es vor allem Bakterien der Gattung Eggerthella. Allerdings scheint der krankmachende Effekt nicht allein an den verschiedenen Zuckern in Softdrinks zu liegen, sondern an deren Kombination mit Zusatzstoffen wie Konservierungsmitteln und Süßstoffen.

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