Eine Pollenallergie stellt Sportler vor Herausforderungen und kann die Leistungsfähigkeit mindern. / © Adobe Stock/Maridav
So rät Professor Christoph Raschka, Vizepräsident des Sportärzteverbandes Hessen, die Pollenflugvorhersagen zu checken. Zeigt die Pollenflugkarte für das jeweilige Allergen rot? Dann ist es eine Überlegung wert, das Training zu verschieben oder nach drinnen zu verlegen – etwa auf das Laufband im Fitnessstudio.
Wie stark die Pollenbelastung ausfällt, hängt auch von der Tageszeit ab. Zwei Faustregeln, an der sich Sportlerinnen und Sportler bei ihrer Planung orientieren können, liefert das Portal »Klima Mensch Gesundheit« des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG):
Das sind allerdings nur grobe Richtwerte. Pflanzenart, geografische Lage und Wetterbedingungen können dafür sorgen, dass sich die Pollen vor Ort auch ganz anders verhalten.
Wer seine Trainingseinheiten plant, kann auch das Wetter einbeziehen. »Wenn es zum Beispiel erst geregnet hat, ist die Luft meist weniger pollenbelastet«, sagt Christoph Raschka, der auch Sportmedizin-Professor an der Universität Würzburg ist.
Zuletzt kann die Wahl der Lauf- oder Radstrecke ein Hebel sein. Führt die Route durch einen Nadelwald? Sehr gut. Dort fliegen laut dem Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) weniger Pollen als an Wiesen- oder Ackerrändern. Alternativ bleibt die Flucht auf oder in das Wasser: Beim Segeln, Surfen, Schwimmen oder Stand-up-Paddling ist man nur einer geringen Pollenbelastung ausgesetzt.