Sie wundern sich, warum auch ihre Kinder gerade durchhängen oder besonders große Gefühle haben? Auch sie kann der Neujahrsblues treffen. Hinzu kommt, dass sie oft besonders sensibel auf ihre Umgebung reagieren — etwa auf die Stimmung ihrer Eltern.
Professor Conrad empfiehlt auch bei Kindern auf eine feste Tagesstruktur, Bewegung und frische Luft zu achten. Kleine Belohnungen, positive Beschäftigungen oder gemeinsame Familienrituale können ebenfalls unterstützen.
Entscheidend ist zudem eine offene Kommunikation. »Kinder merken, wenn es ihren Eltern nicht gut geht«, sagt Conrad. »Das offen anzusprechen, ist deutlich günstiger, als es zu verschweigen und dem Kind die Spannungen atmosphärisch mitzugeben.«