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Magnesium, Zink, Eisen
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Stress kann zu Mikronährstoff-Mangel führen

Stress kann auf Dauer krank machen, er kann aber auch die Versorgung mit Mikronährstoffen wie Magnesium beeinflussen. Erste Erkenntnisse hierzu fasst eine aktuelle Übersichtsarbeit zusammen. 
AutorKontaktKerstin Pohl
Datum 22.06.2020  08:30 Uhr

Weitere Mikronährstoffe

Zu Magnesium-Konzentrationen bei Stress liegen die meisten Publikationen vor, heißt es in dem Review-Artikel. Aber auch bei anderen Mikronährstoffen gebe es Hinweise darauf, dass psychologischer oder physischer Stress die Konzentrationen beeinflussen kann. Dies gelte zum Beispiel für Zink, Calcium, Eisen und Niacin, das zu den B-Vitaminen gehört. Bislang sei dieses Thema aber noch nicht gut erforscht, sodass keine abschließenden Aussagen getroffen werden könnten.

Dennoch sei ein Zusammenhang zwischen Stress, dem Absinken von Magnesium- und Zink-Konzentrationen und einer möglichen Verstärkung von depressiven Symptomen plausibel, heißt es in dem Review. So hätten Patienten mit Depressionen Studien zufolge niedrige Magnesium- und Zink-Spiegel und eine Supplementation mit den Substanzen könne antidepressiv und stressmindernd wirken. Bislang noch nicht ausreichend untersucht sei der Einfluss von Stress auf den Mikronährstoff-Haushalt in verschiedenen Populationen, die Nachhaltigkeit der Veränderungen und inwieweit sich diese auf den Organismus auswirken, schreibt Lopresti.

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