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Innere und äußere
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Stressfaktoren am Arbeitsplatz

Für viele Menschen ist Stress ein Teil des Arbeitslebens. Während ein gewisses Maß an Stress und Anspannung die Leistung steigern kann, geht es zu Lasten der Gesundheit, wenn der Druck nicht mehr nachlässt.
AutorKontaktdpa
Datum 03.04.2025  14:00 Uhr

Tipp 2: Kompetenzen aufbauen

Wer sich sicher fühlt in dem, was er tut, gerät weniger schnell in Stress. Gerade im Umgang mit digitalen Technologien, die sich rasch weiterentwickeln, sei der gezielte Kompetenzaufbau wichtig, sagt Digitalisierungsforscherin Lanzl. Wenn neue Tools eingeführt werden, müssten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut geschult werden. Und zwar nicht nur einmalig, sondern fortlaufend, beispielsweise durch Multiplikatoren im Team.

Ebenso wichtig ist der eigene bewusste Umgang mit den Möglichkeiten der Technik: Passen die Voreinstellungen zur persönlichen Arbeitsweise? Viele Features lassen sich individuell anpassen. Die Benachrichtigungen über neue E-Mails beispielsweise, die man möglicherweise gar nicht als Push-Nachricht benötigt, weil man sie ohnehin nur zweimal am Tag im Block bearbeitet.

Tipp 3: Rechtzeitig und regelmäßig entspannen

»Stress ist Teil des Lebens«, sagt Arbeitspsychologin Casper, »zum Problem wird er, wenn die Erholung ausbleibt.« Zu einem guten Stressmanagement gehört laut Casper deshalb auch, sich bewusst zu machen, wie man am besten entspannt.

»Für manche ist es ein Spaziergang, für andere die Verabredung zum Fußballspielen oder der Fernsehabend auf dem Sofa, da gibt es kein allgemeingültiges Rezept«, so Casper. Nur ausfallen dürfen die Auszeiten nicht, auch nicht bei viel Zeitdruck bei der Arbeit: »Gerade dann ist die Erholung wichtig.«

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