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Als Ärztin geeignet?
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Test sagt mehr als Abi-Note

Um Medizin zu studieren, braucht man eine sehr gute Abiturnote. Damit das nicht das einzige Kriterium ist, gibt es mittlerweile verschiedene andere Auswahlverfahren. Zwei etablierte Eignungstests toppen in ihrer Vorhersage die Abi-Note.
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 05.11.2025  12:00 Uhr

Ziel der Eignungstests ist es, so eine Pressemitteilung des Universitätsklinikums Heidelberg, Studienplätze bevorzugt an diejenigen zu vergeben, die für das Studium und den späteren ärztlichen Beruf besonders geeignet sind. »Alle Medizinischen Fakultäten in Deutschland greifen dabei auf eines der beiden Testformate, den Test für Medizinische Studiengänge (TMS) oder den Hamburger Naturwissenschaftstest (HAM-Nat), zurück«, so die Autoren.  In die Studie wurden 5500 Menschen einbezogen, die alle zwischen 2017 und 2022 einen der beiden Tests absolviert hatten. Am Ende gab es keinen Zweifel:  Wer in den Eignungstests gut abschnitt, hatte auch bessere Leistungen im Medizinstudium. Damit ließen sich 30 Prozent der Ursachen, warum ein Mensch besser abschneide als ein anderer, bereits vor Studienbeginn klären. Und dabei seien alle anderen Gründe noch gar nicht berücksichtigt. 

»Im Hinblick auf den demographischen Wandel und unsere alternde Gesellschaft sind gute und wissenschaftlich fundierte Vergabeverfahren für Medizinstudienplätze essenziell für die flächendeckende medizinische Versorgung. Denn sie stellen sicher, dass Medizinstudienplätze bevorzugt an diejenigen Bewerberinnen und Bewerber vergeben werden, die künftig mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich studieren und später mit Engagement als Ärztinnen und Ärzte tätig sein werden«, so Professorin Martina Kadmon, Mitautorin der Studie, in der Pressemitteilung.

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