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Maul- und Klauenseuche
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Tipps für Verbraucher

Die Maul- und Klauenseuche ist zurück, zumindest wurde bisher ein Fall in Brandenburg festgestellt. Für Menschen ist die Krankheit in der Regel nicht gefährlich. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gibt Tipps für Verbraucher.
AutorKontaktaponet.de
Datum 17.01.2025  12:00 Uhr

Anfang 2025 sorgte eine Nachricht aus Brandenburg für Aufsehen: Bei drei Wasserbüffeln wurde die Maul- und Klauenseuche festgestellt. Dies war der erste Fall in Deutschland seit 1988. Für Menschen besteht durch den Verzehr von Lebensmitteln, die von infizierten Tieren stammen, normalerweise keine Gefahr. Das gilt etwa für pasteurisierte Milch und daraus hergestellte Produkte wie Joghurt, Eis oder durchgegartes Fleisch, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung schreibt.

Maul- und Klauenseuche (MKS) ist eine Krankheit, die hauptsächlich Tiere mit gespaltenen Hufen betrifft, wie Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine. Sie ist hochansteckend – aber nur für diese Tiere. Ein häufiges Missverständnis: MKS wird oft mit der Hand-Fuß-Mund-Krankheit verwechselt. Diese betrifft aber nur Menschen und hat nichts mit der Tierkrankheit zu tun. Menschen können sich nur in sehr seltenen Fällen mit MKS anstecken, und zwar nur bei direktem, intensivem Kontakt mit erkrankten Tieren. Bisher ist kein Fall bekannt, bei dem sich ein Mensch durch den Verzehr von Lebensmitteln mit MKS infiziert hat. Trotzdem gibt das BfR einige Empfehlungen:

  • Pasteurisierte Milch und Milchprodukte sowie durchgegartes Fleisch sind sicher zu verzehren, auch wenn sie von infizierten Tieren stammen.
  • Vom Genuss von Rohmilch wird generell abgeraten, da diese auch andere Krankheitserreger enthalten kann.
  • In der Küche sollten grundlegende Hygieneregeln beachtet werden: Lebensmittel kühl lagern und Fleisch gut durchgaren.
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