Auch hier sind leicht verdauliche Mahlzeiten, die rasch wieder Energie liefern, gefragt. Sportwissenschaftler Johannes Hell nennt als Beispiele Vollkornnudeln mit Tomatensoße oder Kartoffeln mit Gemüse.
Wer für die Mittagspause in eine Hütte einkehrt, darf sich nun aber auch guten Gewissens den guten, alten Germknödel gönnen. »Das sind schnell verdauliche Kohlenhydrate, da ist viel Zucker drin – das nimmt der Körper schnell auf und gibt es als Energie wieder frei«, sagt Tobias Baumgart.
Eine Sache vergisst man während eines Skitages gern mal: regelmäßig trinken, auch wenn sich kein Durstgefühl zeigt. »Kalte Luft und der hohe Energieverbrauch erhöhen den Flüssigkeitsbedarf«, so Johannes Hell. Um wichtige Mineralstoffe nachzulegen, die beim Schwitzen verloren gehen, eignen sich Saftschorlen gut.
Nun ist eine gute Gelegenheit, den müden Beinen etwas Aufmerksamkeit zu schenken, am besten in Form von sanften Dehn- und Lockerungsübungen. Der Klassiker: den Fuß greifen, Richtung Gesäß ziehen, bis es im Oberschenkel leicht zieht. Übertriebener Ehrgeiz ist beim Dehnen danach aber fehl am Platze. »Es geht einfach nur darum, den Muskeln wieder etwas Spielraum zu geben und sie aufzulockern«, sagt Baumgart.
Darauf zahlen übrigens auch ein Spaziergang oder ein paar lockere Minuten auf dem Laufband im Hotel-Gym ein. »Leichte Ausdauerübungen helfen dabei, Abbauprodukte im Muskel schneller loszuwerden und sorgen für eine bessere Stoffwechselsituation. So können Muskeln schneller regenerieren«, sagt Baumgart. Auch Sauna, Massagen und lockere Bewegungen wie Schwimmen können nun guttun, so Johannes Hell.
Eine schlechte Nachricht für alle Après-Ski-Fans: »Alkohol verzögert die Erholung«, warnt Hell. Denn Alkohol entzieht nicht nur dem Körper wichtige Flüssigkeit, sondern lässt uns auch schlechter schlafen – das bremst wichtige Regenerationsprozesse aus. Wer sportlich in Bestform bleiben will, verzichtet also lieber.