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Diabetes
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Verstärkt auf diese Vitamine und Mineralstoffe achten

Menschen mit Diabetes sollte bekannt sein, wie sich bestimmte Nahrungsmittel auf den Blutzucker auswirken. Ebenso sollten sie wissen, ob ihre Ernährung ausreichend die bei Diabetes entscheidenden Vitamine und Mineralstoffe zuführt oder ob supplementiert werden muss. Auf welche es dabei besonders ankommt.
AutorKontaktaponet.de
Datum 23.11.2022  11:30 Uhr

Mangel bei Mineralstoffen

Neben den Vitaminen spielen auch die Mineralstoffe eine Rolle bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen im Körper: beispielsweise das Magnesium bei der Ausschüttung von Insulin, dem Fettstoffwechsel und der Blutdruckregulation. Allerdings sind sich Wissenschaftler noch uneins, welcher Effekt sich von Magnesiumgaben erwarten lässt. Einige Studien zeigten einen positiven Effekt auf den Nüchternblutzucker sowie den Blutdruck und die Blutfette. Andere Studien konnten das so nicht bestätigen. Allerdings gilt auch hier, dass erst bei einem nachgewiesenen Magnesiummangel ein Eingreifen sinnvoll ist – mit angepasster Ernährung oder Präparaten aus der Apotheke.

Das Spurenelement Zink beeinflusst, wie der Körper Insulin produziert, speichert und ausschüttet. Untersuchungen zeigen: Je länger der Typ-2-Diabetes andauert, desto weiter scheint die Zinkkonzentration im Blut abzunehmen. Das könnte auch den Blutzucker beeinflussen, wie Studiendaten nahelegen. Nahmen Typ-2-Diabetiker Zink ein, senkte das sowohl den Nüchternblutzucker als auch den Wert nach dem Essen. Auch bestimmte Blutfettwerte verbesserten sich. Allerdings sei laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung weitere Forschung dazu nötig. Momentan sei es noch zu früh, allen Menschen mit Typ-2-Diabetes die Einnahme von Zink zu empfehlen.

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