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Empfehlung des BfArM
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Viagra soll verschreibungspflichtig bleiben

Für die Potenzmittel muss man vorher zum Arzt – und das bleibt auch so. Eine Expertenkommission lehnt ein Modell ohne Rezept ab. Urologenverbände finden: gut so.
AutorKontaktdpa
Datum 12.07.2023  10:00 Uhr
Vorteile der Verschreibungspflicht überwiegen

Vorteile der Verschreibungspflicht überwiegen

Dennoch überwiegen für den Verband die Vorteile eines Arztbesuchs, bei dem nicht nur Krankheiten erkannt werden, sondern auch auf mögliche Risiken und Nebenwirkungen der Viagra-Einnahme eingegangen werden kann. Merseburger befürchtete außerdem, dass bei einer Freigabe ohne Rezept oft auch die Kontrollfunktion der Apotheken mit geschulten Pharmazeuten wegfallen würde, wenn die Pillen online bestellt würden.

Potenzmittel wie Viagra sorgen für eine Entspannung der glatten Muskulatur in den Blutgefäßen. Damit erhöhen sie den Blutfluss in den Penis, die Erektion wird damit erleichtert und verbessert. Die Mittel würden sehr häufig von Hausärzten oder niedergelassenen Urologen verschrieben, sagte DGU-Sprecher Merseburger. 25 Milligramm sind demnach üblicherweise die niedrigste Dosis zum Einstieg, 100 Milligramm die Höchstdosis.

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