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Schutz vor Vergiftung
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Vorsicht bei diesen Frühblühern

Optisch ein Segen, inhaltlich für kleine Kinder und Haustiere unter Umständen gefährlich – das sind einige der Frühblüher, die Menschen jetzt erfreuen. In einer Pressemitteilung nennt das Deutsche Kuratorium für Sicherheit in Heim und Freizeit (DSH) die bekanntesten giftigen Frühblüher.
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 12.03.2025  08:30 Uhr
  • Schneeglöckchen: Alle Teile des Schneeglöckchens sind giftig. Nach Verzehr weisen Symptome wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall auf eine Vergiftung hin.
  • Hyazinthen: Für Menschen gering giftig. Nach Verzehr kann es zu Übelkeit und Magenkrämpfen kommen. Hunde und Katzen zeigen zum Teil schwere Vergiftungssymptome.
  • Tulpen: Alle Pflanzenteile sind giftig. Nach längerem Hautkontakt kann es zu Ekzemen, Jucken, Rötungen und Schwellungen kommen. Die Hautprobleme verschwinden allerdings meist nach einigen Tagen von selbst.
  • Narzissen/Osterglocken: Alle Teile der Pflanze, insbesondere die Zwiebel, sind giftig. Bei Verzehr kann es zu Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall oder Schweißausbrüchen kommen.
  • Maiglöckchen: Giftig sind alle Pflanzenteile, vor allem die Blüten, Samen und jungen Blätter. Die Blätter vom Maiglöckchen können leicht mit denen des Bärlauchs verwechselt werden - der allerdings ist essbar.

Auch das Blumenwasser kann giftig sein, so das DSH. Gerade kleine Kinder und Tiere seien hier gefährdet. Deshalb sollten Schnittblumen stets so aufgestellt werden, dass von ihnen keine Gefahr ausgehen kann. Als Beispiele für ungiftige Pflanzen nennt das DSH Cosmea, Lavendel, Margerite und Sonnenblume. Im Zweifel geben auch die Giftinformationszentren Auskunft.

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