Lustige Schaumbäder, die viele aus der Kindheit kennen, sind für die Haut alles andere als spaßig. »Die darin enthaltenen Tenside trocknen im Winter zusätzlich aus«, sagt Hautärztin Moers-Carpi. Rückfettende Zusätze auf Basis von Mandel- oder Jojobaöl sind meist die richtige Wahl.
Es darf neben pflegenden Eigenschaften auch angenehm duften? »Pflanzliche Inhaltsstoffe wie Kamille, Ringelblume oder Baldrian empfehle ich gerne.« Bei Neurodermitis oder Schuppenflechte setzt die Hautärztin auf medizinische Zusätze mit Eichenrinde oder Salz vom Toten Meer. »Sie lindern Juckreiz und machen die Haut zusätzlich angenehm geschmeidig.«
Durch ausgiebiges Baden quellen die oberen Hornschichten der Haut auf und werden faltig. In freier Wildbahn würde diese körperliche Reaktion dabei helfen, sich beim Aus-dem-Wasser-ziehen besser festhalten zu können, so Marion Moers-Carpi. Für zu Hause ist es das klare Signal: »Das Bad dauert zu lange. Jetzt aber raus«, sagt die Dermatologin.
Wenn zum perfekten Badefest ein Schluck Wein und ein paar Naschereien gehören, gibt es aus Sicht der Kardiologin Christiane Tiefenbacher keinen Grund, darauf zu verzichten.
Eine Sache sollte man aber nicht unterschätzen: Die berauschende Wirkung des Alkohols fällt im warmen Wasser stärker aus, sodass alles, was über ein Gläschen hinaus geht, schnell unangenehm werden kann. Eingefleischte Bade-Fans wissen zum Glück meist, was ihnen guttut und wo ihre Grenzen sind.
Die Expertinnen raten zu diesem Ablauf: