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Fastenzeit
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Warum der Verzicht auf Süßigkeiten lohnt

Die Fastenzeit ist eine gute Gelegenheit, unsere süßen Gewohnheiten neu auszurichten. 40 Tage ohne Süßigkeiten: Was erstmal nach Verlust klingt, kann am Ende ein Gewinn sein.
AutorKontaktdpa
Datum 19.02.2026  10:00 Uhr
Warum der Verzicht auf Süßigkeiten lohnt

Ein zeitweiser Verzicht auf Schokolade, Kuchen und Co. ist ein Reset für unser Geschmacksempfinden. Denn: Wie süß uns etwas vorkommt, das wir essen oder trinken, ist stark von unseren Essensgewohnheiten geprägt. »Wenn ich ständig Süßigkeiten und gezuckerte Getränke in meiner Ernährung habe, liegt diese sogenannte Süßschwelle weit oben«, sagt Daniela Krehl, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern.

Wer eine Weile reduziert oder ganz verzichtet, merkt mit der Zeit, dass sich daran etwas ändert – wir brauchen schlichtweg nicht mehr so viel Süße. Gut möglich, dass nach der Fastenzeit schon zwei, drei Schokoladenstücke statt der halben Tafel reichen, um den süßen Zahn zufriedenzustellen. Oder dass der Löffel Zucker im Tee oder Kaffee auf einmal leichten Ekel in uns weckt.

Plus: Nach der Phase des Verzichtes naschen wir vermutlich mit mehr Genuss und Achtsamkeit. Denn: »Oft nehmen wir Süßigkeiten nebenbei auf, ohne das bewusst zu zelebrieren«, sagt Daniela Krehl.

Nasch-Gewohnheiten hinterfragen

Passionierten Naschkatzen dürfte es schwerfallen, von heute auf morgen auf alles Zuckrige zu verzichten. Dann ist erlaubt, das Ziel zu verkleinern – und in der Fastenzeit beispielsweise nur Softdrinks oder den täglichen Schokoriegel zu streichen. Oder sich den Löffel Zucker im Kaffee abzugewöhnen.

Bevor es losgeht, sollte man seine eigenen Nasch-Gewohnheiten einmal durchleuchten. Also:

  • Wann habe ich typischerweise Gelüste?
  • Was esse ich dann?

Für Ersatz sorgen

Im nächsten Schritt geht es darum, Ideen für Ersatz zu sammeln. Das können zum einen Snacks sein, die den süßen Zahn füttern, dabei aber etwas gesünder ausfallen, etwa Obst, Trockenfrüchte oder Nüsse. »Auch Naturjoghurt mit Zimt und Vanille ist ganz toll, um Zucker einzusparen«, sagt Daniela Krehl. Ebenfalls ein Versuch wert: Overnight Oats, also in Milch eingeweichte Haferflocken, mit Obst.

Zum anderen kann man auch mit Aktivitäten entgegenwirken, die gar nichts mit Essen zu tun haben. Beispiel: Melden sich nach dem Mittagsessen süße Gelüste, kann ein Telefonat mit einer Freundin oder ein kleiner Spaziergang Ablenkung schaffen.

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