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Warum die Augen im Winter oft trockener sind

Gereizte Augen, gerade jetzt im Winter: Da können viele aus eigener Erfahrung mitreden. Warum spielen die Augen bei vielen in der kalten Zeit des Jahres verrückt, was bringt Linderung? Ein Überblick.
AutorKontaktdpa
Datum 17.02.2026  08:00 Uhr

Was hilft gegen die lästigen Beschwerden?

Man kann es erst einmal mit kleinen Veränderungen im Alltag probieren. Seleman Bedar rät zu regelmäßigen, bewussten Blinzelpausen, wenn wir am Rechner sitzen oder mit dem Tablet vor uns auf dem Sofa liegen.

Ebenfalls wichtig: Der trockenen Heizungsluft mit regelmäßigem Lüften oder Luftbefeuchtern etwas entgegensetzen. »Manche tragen draußen auch gerne eine Brille, um das Auge vor Zugluft zu schützen«, schlägt der Mediziner eine weitere Maßnahme vor.

All das ist ein Anfang, reicht aber mitunter nicht aus. Dann bringen Tränenersatzmittel Linderung. Das sind frei verkäufliche Augentropfen, »die den natürlichen Tränenfilm ergänzen oder stabilisieren«, sagt Bedar. Getropft wird nach Bedarf, wenn Beschwerden auftreten.

Womöglich muss man sich etwas ausprobieren, bis man ein Präparat findet, das spürbare Linderung bringt. Tränenersatzmittel unterscheiden sich nämlich in ihrer Zusammensetzung: Manche stabilisieren eher die fettige Schicht des Tränenfilms, andere unterstützen vor allem die wässrige. »Bei der Untersuchung in der Augenarztpraxis lässt sich häufig erkennen, welche Komponente des Tränenfilms gestört ist«, erklärt Seleman Bedar.

Wer sich von seinen trockenen Augen im Alltag – etwa beim Arbeiten – eingeschränkt fühlt, sollte keine Scheu haben, sich Hilfe in der Augenarztpraxis zu holen. »In seltenen Fällen benötigen Patientinnen und Patienten dann verschreibungspflichtige Tropfen.«

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