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Tropenviren
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Was bedeutet der Chikungunya-Fall im Elsass?

Die Asiatische Tigermücke breitet sich aus – und damit wächst die Sorge vor tropischen Krankheiten wie dem Chikungunya-Virus. Was das bedeutet und wie man sich schützen kann.
AutorKontaktdpa
Datum 10.07.2025  12:00 Uhr

Was kann ich tun, wenn ich Symptome habe?

Wer sich krank fühlt, wer Fieber oder Gliederschmerzen bekommt nach der Urlaubsrückkehr aus Risikogebieten wie Mauritius oder La Réunion, der sollte rasch zum Hausarzt. Auch bei Symptomen nach einem Mückenstich in Grenznähe gilt: lieber einmal zu viel zum Arzt. Erste Anlaufstellen in Baden-Württemberg sind Gesundheitsämter und Tropeninstitute wie etwa in Heidelberg.

Gibt es schon viele Fälle in Deutschland?

Ja, aber sie unterscheiden sich von dem jüngsten aus dem Elsass. Denn bundesweit wurden laut RKI von April bis Juni bislang zwar 75 Chikungunya-Fälle registriert. Diese seien aber offensichtlich ausnahmslos mit einer Reise verbunden und betrafen demnach vor allem Rückkehrer aus Mauritius, La Réunion und Sri Lanka. Der elsässische Fall hingegen wurde nach Angaben des RKI bei einem Menschen im Elsass nachgewiesen, der sich ausschließlich südlich von Straßburg in den Gemeinden Lipsheim und Fegersheim aufgehalten habe – etwa sechs bis sieben Kilometer von der deutschen Grenze entfernt und auf Rheinhöhe von Offenburg.

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