Freezing bei Parkinson kann Bewegungen plötzlich blockieren. Ein Anti-Freezing-Stock kann dabei helfen. / © Getty Images/Milan Markovic
Wer Parkinson hat, kann seine Bewegungen schlechter steuern. Und manchmal geht kurz gar nichts: Im Verlauf der Erkrankung machen viele Patientinnen und Patienten Bekanntschaft mit dem sogenannten Freezing. Davon ist die Rede, wenn Bewegungen »einfrieren«.
Ein Beispiel: Man möchte zum Handy, das im Nebenraum liegt und klingelt, kommt aber nicht von der Stelle. Eine Blockade können Betroffene etwa auch bei offenen Türen oder Türschwellen erleben. Oder beim Umdrehen: Man möchte etwas aus dem Schrank nehmen, die Füße bleiben wie festgeklebt am Boden, während der Körper mitgeht. Das kann im schlimmsten Fall zu Stürzen mit komplizierten Knochenbrüchen führen.
Aber wie kann man sich in solchen Momenten selbst helfen? Der Neurologe Professor Andrés Ceballos-Baumann von der Schön Klinik in München-Schwabing, nennt ein paar Tipps: