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Isolation, Abstand, Anfassen verboten
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Was Berührungslosigkeit mit uns macht

Inmitten der Corona-Krise hält man sich gerade von geliebten Menschen fern, besonders in Alten- und Pflegeheimen vermissen die Menschen ihre Familie, deren Nähe und Berührungen. Was macht das mit uns allen – erst recht, wenn möglicherweise eine zweite Welle der Coronavirus-Infektionen losbricht?
AutorKontaktdpa
Datum 28.05.2020  11:05 Uhr

Andere Wege der »Berührung« finden

Man kann alle Vorsichtsmaßnahmen ignorieren und sich dennoch berühren. Dabei komme es auf das individuelle Risikoprofil älterer Menschen an, erklärt Forstmeier. »Aber ich sehe noch eine zweite Lösung: Wenn Berührung als Sprache der Zuneigung wegfällt, sollten wir ganz bewusst andere Sprachen der Zuneigung anwenden. Denn die gibt es ja.« Der amerikanische Paarberater Gary Chapman habe den Begriff der »fünf Sprachen der Liebe« geprägt – neben Berührungen seien dies ehrliche Anerkennung und Äußerungen von Dankbarkeit, das Schenken von Zeit, kleine Geschenke und Hilfsbereitschaft. Nur müsse man wissen, für welche Sprache die Menschen empfänglich seien: »Denn darin unterscheiden wir uns.«

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