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PZ-Podcast
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Was hält die mRNA-Technologie noch bereit?

Die mRNA-Forschung wurde mit einem Nobelpreis gewürdigt. Was die Technologie so besonders macht und was sie in Zukunft an Therapieoptionen bringen könnte, ist Thema der aktuellen Folge »PZ Nachgefragt«.
AutorKontaktPZ
Datum 17.10.2023  15:30 Uhr

Der Nobelpreis für Medizin und Physiologie ging in diesem Jahr an die Biochemikerin Professor Dr. Katalin Karikó und den Immunologen Professor Dr. Drew Weissman für ihre Forschung an Basenmodifikationen der mRNA. Die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Forschung bis heute »auch nur halbwegs angemessen zu würdigen, ist kaum möglich«, sagt Dingermann. Denn sie lieferte die wissenschaftlichen Grundlagen für die rasche Entwicklung von mRNA-Impfstoffen während der Covid-19-Pandemie. Während die erste mRNA-Vakzine gegen Covid-19 am 21. Dezember 2020 zugelassen wurde, dauerte es bis zur Zulassung des ersten Impfstoffs nach konventioneller Technologie genau ein Jahr länger. »Allein aufgrund dieser Tatsache mag man sich gar nicht vorstellen, welche Auswirkungen es gehabt hätte, wenn diese neue Technologie nicht zur Verfügung gestanden hätte«, betont Dingermann.

Das weitere Potenzial dieser Forschung für die Zukunft sei riesig. »Der Himmel ist die Grenze«, zitiert er den Immunologen Professor Dr. Matthias Stephan vom Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle, Washington. In der aktuellen Folge des PZ-Podcasts blickt Dingermann in die Pipeline von Biontech und Moderna und verrät, ob es in Zukunft auch mRNA-Impfstoffe auf Basis unmodifizierter mRNA geben könnte. Zur ganzen Folge geht es hier:

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