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Schönheit essen
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Was Haut und Haaren schmeckt

Irgendwann sind sie nicht mehr zu leugnen – die Spuren des Alterns im Gesicht und am Körper. Doch während die einen bereits mit Mitte 50 nach 60 aussehen, werden andere immer ein paar Jahre jünger geschätzt. Einen gewissen Einfluss darauf hat die Ernährung – auf lange Sicht betrachtet.
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 03.05.2024  08:30 Uhr

SOS bei Rauch

Auch bei der Wahl eines geeigneten Öls für die Chance auf mehr »Schönheit von innen« gilt es genau hinzuschauen. Rapsöl ist der Favorit, wenn es um den Gehalt an Omega-3-Fettsäuren und um das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 geht. Während Omega 6 nämlich Entzündungen befeuert, hilft Omega 3, die Entzündungsaktivität im Organismus – und so auch in der Haut – zu senken.

Wichtig: Nicht jedes Öl darf hoch erhitzt werden. Die Faustregel lautet, es vom Herd zu nehmen, abkühlen zu lassen und zu verwerfen, sobald es beginnt, zu rauchen. Über diesen Rauchpunkt von Ölen hinaus entsteht ein kanzerogener Giftstoff, das Acrolein, den niemand zu sich nehmen sollte, wie Riedl erklärt. Lein- und Kürbiskernöl etwa darf man gar nicht erhitzen, die kaltgepressten Varianten von Oliven- und Rapsöl nur ein wenig. Auf Nummer sicher geht, wer zum hoch erhitzen zu raffinierten Ölen greift. Durch das Herstellungsverfahren haben sie zwar an gesundheitlichem Wert eingebüßt, dafür sind selbst bei hohem Erhitzen keine gesundheitsschädlichen Prozesse zu erwarten. 

Zu den klassischen Schönmachern zählen auch solch banale Dinge wie ausreichend Wasser zu trinken, damit die Haut nicht alleine deshalb trockener wird, weil es ihr auf diesem Weg an Feuchtigkeit mangelt. Auch Zeiträume von fünf Stunden und mehr zwischen zwei Mahlzeiten sollen Alterungsprozesse der Zellen ein wenig aufhalten können. Denn mit dem vorübergehenden Nahrungsverzicht bekommen alle Zellen des Organismus und bekommt der Verdauungstrakt die Chance, sich zu erholen und eigene Reparaturmechanismen optimal nutzen zu können. 

Von innen strahlen

Nicht nur deshalb, aber auch, weil sich auch die Stimmung auf die gesamte Ausstrahlung eines Menschen auswirkt, spricht sich ErnährungsDoc Riedl für eine antientzündliche und zuckerarme Ernährung aus. »Diese Ernährungsweise beeinflusst die Hormonbalance positiv und wirkt gegen Entzündungen im Körper, wie sie auch unter anderem bei Depressionen auftreten können.« Neben den bereits genannten Nahrungsmitteln hemmen auch Scharfstoffe Entzündungen. Riedl empfiehlt den Einsatz von Gewürzen wie Ingwer, Chili und Kurkuma.

»Eine ideale Grundlage ist die artgerechte Ernährung, die wir im medicum Hamburg empfehlen. Sie ist die Basis nicht nur für eine gute Versorgung der Haut. Wer seine Ernährung darauf umstellen will, kann dies auch mit digitaler Unterstützung der MyFoodDoctor App machen.« Die App analysiert und coacht wie in der Ernährungsberatung im medicum Hamburg.« 

Auch wenn die Ernährung aus Menschen selbstverständlich keine Supermodels macht, so eignet sie sich doch als probates Mittel, um aus der jedem Menschen eigenen persönlichen Schönheit das Beste zum Ausdruck zu bringen und zu erhalten.

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