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Wäsche frei von Allergenen
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Waschtipps für Allergiker

Ob Waschmittel, Waschprogramm oder das Trocknen der Wäsche: Für Allergiker ist Wäschewaschen immer eine besondere Herausforderung, wenn sie die allergieauslösenden Stoffe möglichst geringhalten wollen. Wie sich Gesundheit, Umwelt und sogar der Geldbeutel schonen lassen, weiß der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB).
AutorKontaktKatja Egermeier
Datum 05.03.2024  16:00 Uhr

Unterschiedliche Allergien stellen Allergiker dabei vor unterschiedliche Herausforderungen. Hausstauballergiker beispielsweise, die unter einer Milbenallergie leiden, sollten sie die Population der Milben möglichst reduzieren und diese samt deren Exkremente aus der Wäsche entfernen. Das erfolgt am besten durch regelmäßiges Waschen der Bettwäsche. Dem DAAB zufolge heißt das, dass die Bettwäsche wöchentlich gewechselt und bei 60 °C gewaschen werden sollte.

Für Pollenallergiker gelten andere Regeln. Bei dieser Form der Allergie sollten laut Empfehlung des DAAB möglichst keine Pollen auf die frisch gereinigten Wäschestücke gelangen – sei es nun Bettwäsche oder Kleidungsstücke. Ist Pollensaison, solle die Wäsche daher nicht an der frischen Luft getrocknet werden. Empfohlen werde das Trocknen in gut belüfteten Räumen oder in einem Wäschetrockner – auch wenn es weniger energiesparend ist.

Einen ganz anderen Aspekt müssen Kontaktallergiker beim Wäschewaschen beachten. Viele Waschmittel oder Weichspüler enthalten allergieauslösende Konservierungsstoffe oder Duftstoffe. Hier werde ein Blick auf die Zusammensetzung des Mittels nötig, um relevante Kontaktallergene auszuschließen. Auch wichtig: Das Waschmittel nicht überdosieren. Es können Waschmittelrückstände auf der Wäsche zurückbleiben, die bei Hautkontakt zu Reizungen führen und bei entsprechender Sensibilisierung eine allergische Reaktion auslösen können.

Geld sparen und Umwelt schonen zugleich

Die meisten neueren Waschmaschinen verfügen über ein sogenanntes Eco-Programm. Das läuft zwar bis zu 3,5 Stunden und somit deutlich länger läuft als die Kurzprogramme, ist aber dennoch die beste Wahl, wenn man Wasser, Energie und Waschmittel sparen will. Denn es benötigt trotz der Dauer nicht nur weniger Strom – das Wasser wird statt auf 60 °C nur auf 40 bis 45 °C erhitzt –, es benötigt auch weniger Wasser für einen Waschgang.

Die Kurzprogramme sollten laut DAAB nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen, aber mindestens einmal im Monat. Denn ein 60 °C-Baumwollwaschgang mit bleichhaltigem Vollwaschmittel beugt der Biofilmentstehung vor.

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