Insulin wird meist mit einem Pen unter die Haut gespritzt. Je nach Präparat unterscheiden sich Wirkbeginn, Wirkdauer und Wirkstärke. / © Getty Images/Iuliia Burmistrova
Insulin ist ein lebenswichtiges Hormon, das in den Betazellen der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Es sorgt dafür, dass der Glucosespiegel im Blut konstant gehalten wird. Fehlt Insulin, wie es etwa bei unbehandeltem Typ‑1-Diabetes der Fall ist, sind Stoffwechselstörungen die Folge. Der Blutzuckerspiegel steigt stark an und es entsteht ein Diabetes.
In der modernen Diabetesbehandlung werden Humaninsulin (gentechnisch hergestelltes Insulin) oder gentechnisch hergestellte Insulinanaloga verwendet. Tierische Insuline (Schwein, Rind) spielen heute kaum noch eine Rolle. Insuline unterscheiden sich vor allem in Wirkbeginn, Wirkdauer und Wirkmaximum und diese Eigenschaften sind auch entscheidend für ihre therapeutische Einteilung.