| Isabel Weinert |
| 04.02.2026 09:00 Uhr |
Yoga hat sich längst vom Modetrend zur geschätzten Therapiemethode entwickelt. / © Adobe Stock/WavebreakMediaMicro
Dafür gibt es mehrer Gründe: So steigert Yoga nachweislich die Lebensqualität, mindert die den Alltag stark belastende Fatigue, kann den Schlaf verbessern und Ängste sowie Depressionen abschwächen. Neben diesen seelisch-körperlichen Faktoren hilft Yoga auch Muskeln und Gelenken. Beweglichkeit und Kraft verbessern sich. Frauen mit Brustkrebs, die entsprechend angeleitet Yogaübungen in ihr Leben integrieren, verspüren oft weniger Nebenwirkungen, Immunparameter können sich verbessern und der Lymphfluss zunehmen.
Die fernöstliche Methode eignet sich auch während einer Therapie gegen Brustkrebs und nicht nur für Frauen, die Yoga bereits länger praktizieren, sondern auch für Anfängerinnen. Mindestens einmal pro Woche sollten Frauen ihre Übungen durchführen. Dabei geht es nicht um besonders hohe Ansprüche oder körperliche Höchstleistungen, sondern, im Gegenteil, vor allem um die Wahrnehmung des eigenen Körpers und Entspannung. Möchte eine Frau, die an Brustkrebs erkrankt ist, mit Yoga beginnen, sollte sie die ergänzende Maßnahme vorab mit den Ärzten besprechen, bei denen sie wegen der Erkrankung in Behandlung ist.