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Mangel ausgleichen
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Weniger schwere Atemwegsinfekte mit Vitamin D

Atemwegsinfektionen wie Bronchitis und Lungenentzündung zählen zu den häufigsten Todesursachen bei Menschen ab dem 50. Lebensjahr. Eine aktuelle Studie stützt die Theorie, dass ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel das Erkrankungsrisiko senkt.
AutorKontaktBarbara Döring
Datum 02.02.2026  13:00 Uhr

Forschende der britischen Universität Surrey analysierten in Zusammenarbeit mit den Universitäten Reading und Oxford Daten von mehr als 36.000 Personen aus der UK Biobank, eine der weltweit größten biomedizinischen Datensammlungen in Großbritannien. Dabei stellten sie einen signifikanten Zusammenhang zwischen einer ausreichenden Vitamin-D-Versorgung und einer verringerten Rate von Krankenhauseinweisungen aufgrund potenziell tödlicher Atemwegsinfektionen fest.

Personen mit einem schweren Vitamin D Mangel (< 15 nmol/L) hatten ein um 33 Prozent höheres Risiko, wegen einer Atemwegsinfektion ins Krankenhaus eingewiesen zu werden als Personen mit einem Vitamin D Spiegel von 75 nmol/L oder höher. Mit jedem Anstieg um 10 nmol/L sank die Rate der Einweisungen um 4 Prozent.

Viele Menschen sind in der dunklen Jahreszeit nur unzureichend mit Vitamin D versorgt. Gerade für ältere Menschen, bei denen ein erhöhtes Sterberisiko aufgrund von Atemwegsinfektionen besteht, ist laut den Forschenden die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten besonders in den Wintermonaten eine wirksame Methode, um den Vitamin-D-Spiegel zu erhöhen und das Gesundheitssystem zu entlasten.

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