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Wie kommen wir durch den Corona-Herbst?

Jeder Einzelne kann das Pandemie-Geschehen beeinflussen – sei es Masketragen oder eine gute Händehygiene. Das machte Privatdozent Dr. Martin Stürmer vom IMD Labor Frankfurt in der Pharmaworld bei der Expopharm deutlich.
AutorKontaktPZ
Datum 15.09.2022  16:00 Uhr
Covid-Therapeutika: viel erreicht, aber ….

Covid-Therapeutika: viel erreicht, aber ….

Auch bei den Covid-19-Therapeutika hat sich viel getan, wie Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz von der Goethe-Universität Frankfurt am Main berichtete. Aktuell gibt es drei Gruppen antiviraler Substanzen: monoklonale Antikörper wie Sotrovimab (Xevudy®) und die Kombination Tixagevimab/Cilgavimab (Evusheld®), Polymerase-Hemmstoffe wie Molnupiravir (Lagevrio®) und Remdesivir (Veklury®) sowie den Protease-Inhibitor Nirmatrelvir kombiniert mit Ritonavir (Paxlovid™). Eventuell könnten die Enzymhemmer auch kombiniert werden.

Laut den Therapieempfehlungen von neun Fachgesellschaften sind Antikörper und Paxlovid die Mittel der ersten Wahl bei Patienten mit entsprechenden Risikofaktoren; Mittel der zweiten Wahl ist Molnupiravir. Schubert-Zsilavecz sieht noch viel Forschungsbedarf. »Wir brauchen noch mehr Protease- und Polymerase-Hemmstoffe, damit wir künftig auch Kombitherapien anbieten können. Damit können auch Resistenzen verhindert werden.«

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