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Wenn der Berg ruft
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Wie man Höhenkrankheit erkennt und verhindert

Höhenkrankheit ist vielen ein Begriff. Doch woran merkt man eigentlich, dass man krank ist? Und wie verhält man sich dann? Tipps, bevor es auf den Berg geht.
AutorKontaktdpa
Datum 07.03.2024  12:00 Uhr

Tipps gegen die Höhenkrankheit

Plazikowski verweist auf eine Binsenweisheit: »Eigentlich jeder wird höhenkrank, wenn man nur schnell genug aufsteigt.« Langsam aufsteigen ist also die Devise. Zentral ist dabei vor allem eines: die Schlafhöhe. Denn: »Beim Schlafen wird praktisch der ganze Kreislauf ein bisschen abgesenkt«, sagt Walter Treibel. Die normale Atemtätigkeit reiche oft nicht aus, um genügend Sauerstoff in den Körper hineinzupumpen. Um der Höhenkrankheit vorzubeugen, nennen die Fachleute deshalb Regeln für die Schlafhöhe.

Eike Plazikowski empfiehlt, die Schlafhöhe ab 2500 Metern Höhe um nicht mehr als 400 bis 600 Höhenmeter pro Tag zu steigern. Walter Treibel würde ab 3000 Metern Höhe maximal um 400 bis 500 Höhenmeter pro Tag erhöhen. Gut zu wissen: Insgesamt sei es ihm zufolge wichtig, die Schlafhöhe pro Woche um nicht mehr als 1500 Höhenmeter zu steigern.

Bei Symptomen nicht weiter in die Höhe

Prävention ist das wichtigste, da sind sich die Experten einig. Treten trotzdem Beschwerden auf, etwa typische Anzeichen der Bergkrankheit, sollte man auf keinen Fall weiter aufsteigen. Wer etwa leichte Kopfschmerzen spürt, ein wenig abgeschlagen ist und schlecht geschlafen hat, sollte zunächst auf der aktuellen Höhe bleiben, die Symptome beobachten und am nächsten Tag schauen: Wie geht's mir? Verschlimmern sich die Beschwerden, sollte man sofort absteigen, so Plazikowski. Treibel empfiehlt bei Krankheitsanzeichen, wenn möglich, gleich in tiefere Höhen abzusteigen. 300 oder 400 Meter reichten oft aus, damit die Symptome besser würden.

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