PTA-Forum online Avoxa
instagram facebook

Hier macht’s die Milch nicht
-
Wie Matcha am besten wirkt

Matcha ist ein zu feinem Pulver vermahlener japanischer Grüntee, gewonnen aus verschattet gereiften Teeblättern der Sorte Tencha. Am besten trinkt man ihn pur. Tiermilch mindert die Gesundwirkung.             
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 03.02.2026  11:00 Uhr

Um Matcha-Tee zu gewinnen, werden die Grünteefelder der Sorte Tencha drei bis vier Wochen vor der Ernte verschattet. Auf diese Weise konzentrieren sich die wichtigen Inhaltsstoffe in den Teeblättern, die nach der Ernte zu einem feinen Pulver vermahlen werden. Matcha-Tee ist unter anderem reich an Koffein, aber natürlich auch am besonders wertvollen Inhaltsstoff Epigallocatechingallat (EGCG). Dessen antioxidativem Potenzial schreibt man zahlreiche gesundheitlich positive Wirkungen zu.

Gibt man einen Schluck Tiermilch zum fertig gebrühten Tee, dann senkt das die Konzentration an EGCG, denn Casein aus der Milch bindet die Substanz. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) in einer Pressemitteilung hin. Alternativen bieten vegane Milchersatzprodukte, etwa aus Mandeln. Um den Wert des Matcha-Pulvers nicht zu schmälern, ist es außerdem wichtig, das Pulver nicht mit kochendem, sondern lediglich etwa 80 Grad Celsius heißen Wasser zu übergießen und – wenn man Honig hinzufügen möchte – den Tee noch ein wenig weiter abkühlen zu lassen.

TEILEN
Datenschutz

Mehr von Avoxa