| Isabel Weinert |
| 03.02.2026 11:00 Uhr |
Voll im Trend: Matcha, ein besonders feiner Grüntee. / © ASMRGetty Images/
Um Matcha-Tee zu gewinnen, werden die Grünteefelder der Sorte Tencha drei bis vier Wochen vor der Ernte verschattet. Auf diese Weise konzentrieren sich die wichtigen Inhaltsstoffe in den Teeblättern, die nach der Ernte zu einem feinen Pulver vermahlen werden. Matcha-Tee ist unter anderem reich an Koffein, aber natürlich auch am besonders wertvollen Inhaltsstoff Epigallocatechingallat (EGCG). Dessen antioxidativem Potenzial schreibt man zahlreiche gesundheitlich positive Wirkungen zu.
Gibt man einen Schluck Tiermilch zum fertig gebrühten Tee, dann senkt das die Konzentration an EGCG, denn Casein aus der Milch bindet die Substanz. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) in einer Pressemitteilung hin. Alternativen bieten vegane Milchersatzprodukte, etwa aus Mandeln. Um den Wert des Matcha-Pulvers nicht zu schmälern, ist es außerdem wichtig, das Pulver nicht mit kochendem, sondern lediglich etwa 80 Grad Celsius heißen Wasser zu übergießen und – wenn man Honig hinzufügen möchte – den Tee noch ein wenig weiter abkühlen zu lassen.