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Dauerstimulation durch soziale Medien  
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Zu viel »schnelles Glück« stresst am Ende

Hier ein Schokoriegel, da eine Pause am Handy: Das bringt uns kurzfristig Glücksgefühle, langfristig aber Überreizung und Stress, wenn wir nicht aufpassen. So können wir gegensteuern.
AutorKontaktdpa
Datum 22.04.2025  16:00 Uhr

Dem Nervensystem Entspannung gönnen

Doch wie finden wir einen Ausweg aus der Überstimulation, zurück zu mehr Balance? Dopamin-Detox ist hier das Stichwort. Dabei geht es nicht darum, sich Freude zu verbieten. Vielmehr geht es darum, die Reizflut zu senken, damit unser Nervensystem wieder Entspannung finden kann. Diese Maßnahmen können dabei helfen, einen bewussteren Umgang mit Reizen zu finden:

  • Bildschirmzeit am Abend reduzieren beziehungsweise das Smartphone komplett weglegen
  • Push-Benachrichtigungen deaktivieren
  • Podcasts oder Musik nicht immer nebenbei hören, sondern bewusst
  • und vor allem: analoge Tätigkeiten in den Alltag einbauen, zum Beispiel Lesen, Malen oder Spazieren

Wer sich immer wieder dabei ertappt, sich im Alltag durch Süßigkeiten, Kaffee oder Online-Shopping den schnellen Dopamin-Kick zu holen, kann auch hier ansetzen – und sich selbst für eine Weile Verzicht verordnen. So schwer der Anfang auch fällt – wer dranbleibt, wird belohnt: Wir merken, dass sich unsere Wahrnehmung wieder schärft, die Freude an alltäglichen Dingen zurückkehrt. Ein bewusster Umgang mit Reizen kann damit Stress reduzieren und die psychische Widerstandskraft erhöhen, so Häfner.

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