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Zu wenig Schutz vor Masern

Das am 1. März 2020 in Kraft getretene Masernschutzgesetz sieht vor, dass alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beim Eintritt in die Schule oder den Kindergarten die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Masern-Impfungen vorweisen müssen. Dennoch gibt es Lücken.
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 07.02.2025  13:30 Uhr

So zeigen Daten aus dem Arzneimittelreport der Barmer Ersatzkasse, dass im jahr 2022 im ganzen Land nur 87 Prozent der Kinder mit zwei Jahren vollständig gegen Masern geimpft waren, fünf von 100 Kindern hatten gar überhaupt keinen Impfschutz. Das Ziel einer 95-prozentigen Durchimpfung liegt also noch in weiter Ferne, vor allem in den Bundesländern Sachsen, Baden-Württemberg und Bayern.

Die Masernimpfung, die als Kombinationsimpfstoff mit solchen gegen Mumps und Röteln verabreicht wird, ist nicht die einzige, bei der die Durchimpfungsraten zu gering sind. Auch bei der Durchimpfung gegen Diphtherie, Keuchhusten, Polio, Hepatitis B und Rotaviren gibt es Luft nach oben. Barmer-Chef Christoph Straub spricht sich deshalb für zielgerichtete Impfkampagnen und eine intensivere Aufklärung aus.

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