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Die Masse macht’s
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Abnehmen mit dem Energiedichte-Prinzip

Mit der richtigen Ernährung lässt sich Gewicht halten oder sogar reduzieren – das ist allgemein bekannt. Doch warum zählt beispielsweise ein Haferflockenmüsli mit Beeren zu einer gewichtsfreundlichen Ernährung, ein Knuspermüsli dagegen nicht? Das Zauberwort lautet: Energiedichte. Worum es sich dabei genau handelt und wie man dieses Prinzip für ein gesundes Gewicht nutzen kann, erklärt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).
AutorKontaktKatja Egermeier
Datum 20.10.2025  10:00 Uhr
Energiereiche Lebensmittel oft unterschätzt

Energiereiche Lebensmittel oft unterschätzt

Fett und Zucker enthalten dagegen besonders viel Energie. Fett beispielsweise liefert nach Angaben des BZfE mehr als doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate oder Eiweiß. Es versteckt sich vor allem in Fertiggerichten, Fast Food, Back- und Süßwaren, herzhaften Snacks, fettreichen Milchprodukten und natürlich Fleisch und Wurst. Diese Lebensmittel enthalten viele kcal und machen nicht lange satt, denn sie haben meist auch wenig Volumen. Aus diesem Grund werde auch meist mehr – oder zu viel – davon gegessen, so das Zentrum.

Komme jetzt noch Zucker zu einem fettreichen Lebensmittel hinzu, werde dieses zu einer »Kalorienbombe« – bestehend aus massenhaft leeren Kalorien mit kaum Nährstoffen, so das BZfE. Das gebe es allerdings auch für gewisse fettfreie Lebensmittel: Softdrinks und alkoholische Getränke. Diese enthalten viel Zucker, keine bis wenig Vitamine und Mineralstoffe und sättigen nicht, da sie als Flüssigkeit den Magen zu schnell passieren.

Dem BZfE zufolge werden die durch versteckte Fette aufgenommenen Kalorien häufig stark unterschätzt. An Fett gespart werde stattdessen dort, wo es sichtbarer ist, also beim Öl und Streichfett. Doch gerade Öle seien neben wenigen anderen Lebensmitteln wie Nüssen und fettreichem Fisch, die Hauptquelle für wertvolle ungesättigte Fettsäuren.

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