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Ernährungstherapie
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Angepasste Vollkost statt strenger Diät

Bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes oder Symptomen wie Völlegefühl, Übelkeit, Blähungen oder Durchfall wird oft eine »angepasste Vollkost« empfohlen, früher auch als »Schonkost« oder »leichte Vollkost« bezeichnet. Was die Ernährungsempfehlung im Detail bedeutet.
AutorKontaktKerstin Pohl
Datum 12.07.2021  12:00 Uhr

Auf Getränke und Zubereitung achten

Außerdem sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens 1,5 Liter am Tag geachtet werden. Hier bieten sich ungesüßte Kräuter- und Früchtetees an sowie Frucht- und Obstsäfte in verdünnter Form (3 Teile Wasser und 1 Teil Saft) und Wasser ohne Kohlensäure. Kaffee enthält Stoffe, die Magenprobleme und Sodbrennen hervorrufen können. Schonkaffe kann hier eine Alternative sein, da er weniger Röstreizstoffe und Säuren enthält.

In jedem Fall ist Alkohol vom Speiseplan zu streichen, wenn Erkrankungen der Leber und Bauchspeicheldrüse vorliegen. Wenn es weitere Faktoren zu berücksichtigen gibt, sollten diese mit einem Arzt oder einer Ernährungsfachkraft besprochen werden.

Auch die Zubereitung spielt eine entscheidende Rolle was die Bekömmlichkeit von Speisen angeht. So sind Kochen, Dünsten, Dämpfen, Garen in Folie oder Tontopf nährstoffschonend und fettsparend. Starkes Anbraten, Rösten und Frittieren hingegen sind wenig geeignet.

 

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