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Pharmazeutische Ukraine-Hilfe

Apotheker ohne Grenzen zieht erste Bilanz

Mehr als 100 Hilfslieferungen, lebenswichtige Arzneimittel aber auch Medikamente für die Basisversorgung der Menschen in der Ukraine hat Apotheker ohne Grenzen Deutschland (AoG) seit Beginn des Krieges vor sechs Wochen auf den Weg gebracht.
AutorKontaktAoG
Datum 18.04.2022  10:00 Uhr

Nur sinnvolle Arzneispenden

Bereits Ende Februar warnte Apotheker ohne Grenzen vor der Sammlung von ungeeigneten Arzneimittelspenden – vor allem Altarzneien: »Gut gemeinte Hilfe kann große Probleme machen. Spenden aus Privathaushalten sind unbrauchbar, nicht bedarfsgerecht und müssen mit viel Aufwand sortiert und vielfach entsorgt werden«, so Apotheker Ulrich Brunner vom AoG-Koordinationsteam.

Sein Kollege Andreas Portugal, seit Ende Februar unter anderem für die Projektarbeit an der polnisch-ukrainischen Grenzen verantwortlich, ergänzt: »Was bei uns nicht mehr gebraucht wird, sollte man nicht ungefragt verschicken.« Beide kennen die Probleme zu gut aus zahlreichen Einsätzen rund den Globus. Daher klärt der gemeinnützige Verein seit vielen Jahren Privathaushalte aber auch Arztpraxen und Apotheken zum Thema sinnvolle Arzneimittelspenden auf.

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