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Symbioflor 1

Bei Reizdarmsyndrom

 

Lange galt das Reizdarmsyndrom (RDS) vor allem als funktionelle oder stressbedingte Störung. Heute rücken biologische Mechanismen zunehmend in den Fokus. Dazu zählen Veränderungen der Darmmikrobiota, eine gestörte Darmbarriere sowie immunologische Prozesse. Stress kann RDS-Beschwerden verstärken – gilt jedoch nicht als alleinige Ursache. Bei RDS ist die Darmbarriere häufig durchlässiger (Leaky-Gut-Syndrom), sodass bakterielle Bestandteile und Toxine leichter in tiefere Gewebeschichten gelangen und dort Entzündungsreaktionen auslösen können. Mikrobiom-orientierte Therapieansätze rücken zunehmend in den Fokus, insbesondere bei Patienten mit persistierenden Beschwerden. Mit Symbioflor® 2 steht hierfür eine evidenzbasierte Therapieoption zur Verfügung, die gezielt an zentralen Mechanismen des RDS ansetzt und damit das Potenzial hat, dessen Behandlung nachhaltiger zu gestalten. /