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Beim Blutdruckmessen keine Eile

In der Ruhe liegt die Kraft – und das aussagekräftige Ergebnis einer Blutdruckmessung. Wird die Messung ohne vorherige Ruhepause durchgeführt, sind zu hohe Messwerte vorprogrammiert. Was bei der Messung zu beachten ist.
AutorKontaktJuliane Brüggen
Datum 24.02.2022  12:00 Uhr

Blutdruck interpretieren

In der Arztpraxis werden Blutdruckmesswerte laut Hochdruckliga wie folgt interpretiert: Bei Werten, die unter 130/85 mmHg liegen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Blutdruck optimal beziehungsweise normal ist. Von hochnormalem Blutdruck spricht man bei Werten von 130/85 bis 139/89 mmHg. Hier könnte gegebenenfalls eine maskierte Hypertonie vorliegen. Werte von 140/90 bis 159/99 mmHg sind als arterielle Hypertonie Grad 1 klassifiziert. Bei Werten ab 160/100 mmHg ist eine anhaltende arterielle Hypertonie sehr wahrscheinlich, die Klassifikation entspricht arterieller Hypertonie Grad 2–3. Die Diagnose bestätigen Ärzte mittels 24-Stunden Langzeitblutdruckmessung und/oder häuslicher Blutdruckmessungen sowie wiederholten Messungen in der Arztpraxis. Welche Blutdruckzielwerte ein Patient erreichen sollte, muss individuell entschieden werden.

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