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»Rot heißt Reden«
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Blasenkrebs braucht Früherkennung

Bei Blut im Urin ist Gefahr in Verzug, die ärztliche Abklärung ein Muss. Bewusstsein für und eine frühzeitige Erkennung von Blasenkrebs sind entscheidend für eine Heilung. Der Fußballbundesligaclub Darmstadt 98 leistet derzeit ungewöhnliche Aufklärungsarbeit.
AutorKontaktElke Wolf
Datum 23.02.2024  09:00 Uhr
Blasenkrebs braucht Früherkennung

Blasenkrebs ist die fünfthäufigste Krebserkrankung in Europa, mit mehr als 30.000 Diagnosen jährlich allein in Deutschland. Männer sind dreimal häufiger betroffen, das Risiko steigt mit zunehmendem Alter. Und die Hälfte der Blasenkarzinome seien auf Nikotin zurückzuführen, informierte Dr. Severine Banek (in der Mitte des Bildes), Oberärztin der Sektion Uroonkologie am Uniklinikum Frankfurt, bei der Vorstellung der „Rot heißt Reden“-Kampagne in Zusammenarbeit mit dem Pharmahersteller Merck Healthcare.

Da es keine Vorsorgemöglichkeiten gebe, sei eine umfassende Aufklärung so wichtig. »Je früher ein Karzinom diagnostiziert wird, desto wahrscheinlicher ist eine Heilung im Bereich des Möglichen«, betonte sie die Bedeutung der Früherkennung. Die Aufklärungsinitiative »Rot heißt Reden« setze genau da an. Symptome wie Blut im Urin, häufiger Harndrang oder Schmerzen beim Wasserlassen sollten ernst genommen, der Besuch beim Hausarzt nicht auf die lange Bank geschoben werden. Seit vergangenem Sommer engagieren sich das in Darmstadt ansässige Unternehmen Merck und der Bundesligaclub im Kampf gegen Blasenkrebs (siehe Kasten).

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