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Mammografie-Screening
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Brustkrebsfrüherkennung ab 45 Jahren beschlossen

Auch Frauen zwischen 45 und 49 Jahren können in Zukunft am Mammografie-Screening zur Brustkrebsfrüherkennung teilnehmen. Das Screening birgt je nach Alter unterschiedliche Chancen und Risiken.
AutorKontaktChristina Hohmann-Jeddi
AutorKontaktPZ
Datum 20.10.2026  10:00 Uhr
Strahlenbelastung bei Mammographie insgesamt niedrig

Strahlenbelastung bei Mammographie insgesamt niedrig

Insgesamt sei die Strahlenbelastung als niedrig einzuordnen, so Wöckel. »Eine komplette Untersuchung entspricht etwa 0,2 bis 0,4 Millisievert – das ist deutlich weniger als die jährliche natürliche Strahlenbelastung und entspricht einer natürlichen Exposition von mehreren Wochen.« Dabei seien die Strahlenrisiken bei jüngeren Frauen unter 50 Jahren als geringfügig höher einzuschätzen als bei älteren Frauen, erklärt Professor Dr. Hajo Zeeb, Leiter der Abteilung Prävention und Evaluation, Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS), Bremen. »Daher ist die Schaden-Nutzen-Abwägung etwas ungünstiger für die jüngere Altersgruppe, aber immer noch deutlich positiv.«

Die höhere Brustdichte bei jüngeren Frauen erschwere zwar die radiologische Analyse in gewissem Maße, die digitale Mammografie bleibe aber das Verfahren der Wahl. »Es liegt bei den Zentren sehr viel Erfahrung mit dieser Methodik und ihrer Qualität vor«, sagt Zeeb.

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