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Brokkoli statt Pillen
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Calcium aus natürlichen Quellen bevorzugt

An Osteoporose oder der Knochenschwund-Vorstufe Osteopenie erkrankte Menschen sollten täglich eine Extraportion Calcium zu sich nehmen. Wer es jedoch zu gut meint und den Knochenaufbau über Nahrungsergänzungsmittel regelt, läuft Gefahr, den Mineralstoff versehentlich überzudosieren. Wie sich das vermeiden lässt, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie.
AutorKontaktKatja Egermeier
Datum 31.03.2022  16:00 Uhr

Nicht ohne Vitamin D

Um das Calcium aus dem Darm aufnehmen und in die Knochen einbauen zu können, benötigt der Körper noch etwas: Vitamin D. Gerade im Winter empfiehlt Scharla daher eine tägliche Vitamin-D-Supplementierung von 1000 I.E., um die Calciumaufnahme, aber auch das Immunsystem insgesamt zu verbessern. Seiner Ansicht nach ist eine tägliche, dafür geringere Zufuhr einer hohen Einzeldosis Vitamin D vorzuziehen.

Generell gilt eine Calciumaufnahme von insgesamt 1000 mg am Tag als optimal. Unbedenklich sei eine Calcium-Supplementierung noch bis zur Hälfte dieser Zufuhr, so Scharla. Überschreite die Dosierung jedoch 1000 oder gar 1500 mg pro Tag, erhöhe sich unter anderem das kardiovaskuläre Risiko. Keine Rolle spiele dabei, ob es sich um frei verkäufliche Präparate oder um Medikamente handelt – die Inhaltsstoffe seien im Prinzip gleich.

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